
Die Segnung der Glocken
Als der Krieg endlich vorbei war, wurden die Glocken am 15. Juni 1946, sechs (6) Jahre nach dem Einschmelzen, per Schiff nach Baie-Comeau geliefert.
Sie kamen pünktlich an: die Inthronisation von Bischof Napoléon-Alexandre Labrie wurde gefeiert, dem ersten Bischof der neu gegründeten Diözese North Shore (Nordküste). Diese Ernennung ist wichtig, weil sie die Arbeit von Bischof Labrie zur Förderung des Wachstums und der Stabilität der katholischen Kirche in der Region betont.
Und wer Bischof sagt, sagt Kathedrale: Die Kirche Sainte-Amélie wird aus diesem Grund als Kathedrale Saint-Jean-Eudes getauft, zu Ehren des Ordens, dem Bischof Labrie angehört, den Eudisten.
Während man auf die Installation der Glocken wartete, wurden sie in der Fabrik der North Shore Paper Company, nur wenige Schritte von der neuen Kathedrale entfernt, gelagert. Im Laufe der Zeremonie werden sie auf dem Kirchplatz platziert, um von Bischof Labrie gesegnet zu werden, und nehmen dann ihren Platz auf der Spitze des Glockenturms ein.
Die Gründung einer neuen Diözese ist ein großes Ereignis, das große gefeiert wird. So nahmen am 11. August 1946 neben den zahlreichen Gläubigen auch mehrere bedeutende religiöse und politische Persönlichkeiten an der Zeremonie teil: der Erzbischof von Rimouski und die Bischöfe der Diözesen Saint-Hyacinthe, Gaspé und Bathurst, aber auch die provinzialen Minister des Straßenbau Amtes, der Schatzkammer und der Kommunalangelegenheiten sowie Vertreter aller Städte der Diözese.

Aber der wichtigste Gast blieb der Stadtgründer, Oberst Robert McCormick. Seine rechte Hand, Arthur Schmon, war ebenfalls anwesend. Da es die Tradition vorschreibt, dass die Glocken bei ihrer Segnung benannt werden, wurde beschlossen, diesen beiden Stadtgründern die Ehre zu erweisen. Robert und Arthur nahmen also neben Catherine, der Glocke, die nach McCormicks Mutter benannt wurde, an der Spitze des Glockenturms Platz.
Der Oberst, hatte die Ehre als erster die Glocken zu läuten.

Aber er war nicht der Einzige, der das wollte! Die Einwohner der Stadt wollten auch einen näheren Blick auf die drei Glocken werfen, die bald ihren Lebensrhythmus läuten würden.

